Heilge Teresa von Kalkutta

Wie oben schon mal erwähnt ist Mutter Teresa die Schutzpatronin unseres Stammes und leiht uns damit auch ihren Namen.

Ihr eigentlicher Name ist Anjezë (Agnes) Gonxha Bojaxhiu. Agnes wurde in Mazedonien geboren, das ist nördlich von Griechenland. Sie entschied sich früh in ihrem Leben, eine Ordensschwester zu werden. Sie trat den „Schwestern der Jungfrau von Loreto“ bei und wurde in Dublin, also in Irland, ausgebildet.

Danach reiste sie nach Kalkutta, das ist im Osten von Indien. Dort war sie viele Jahre lang Lehrerin und Direktorin.

Sie entschloss sich aber bald, den armen Menschen in Kalkutta direkt zu helfen und verließ ihre Schwesternschaft. Später gründete sie ihren eigenen Orden, die „Missionarinnen der Nächstenliebe“. Dieser Orden kümmert sich um arme und schwache Menschen, aber vor allem auch um Sterbende und Leprakranke.

Agnes wählte in ihrem Orden einen Ordensnamen und wurde fortan Teresa genannt. Sie und viele ihrer früheren Schülerinnen halfen den Kranken und den Armen in den Hüttensiedlungen in Kalkutta und Teresa wurde dadurch weltberühmt. Von den Menschen dort wurde sie bald liebevoll „Mutter“ genannt, weswegen wir heute „Mutter Teresa“ sagen.

Viele der Gedanken, die man in Mutter Teresas Handeln erkennen kann, sollte man auch als Pfadfinder haben. Die Nächstenliebe und die Hilfe für Menschen, die weniger als man selbst haben, sind den Pfadfindergesetzen sehr ähnlich.

In vielen unserer Stammesmotiven kann man Mutter Teresa erkennen. Sie ist auf unserem Stammesaufnäher, der auch in dieser Mappe liegt. Die typischen Streifen ihrer Kleidung sind in dem Logo auf unserer Stammeskleidung zu finden.